Korrosion vermeiden
Bauteile gegen Feuchtigkeit, Medien, atmosphärische Einflüsse und weitere Beanspruchungen schützen.
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Eine dauerhafte Oberflächenlösung beginnt nicht erst mit der Beschichtung. Untergrund, Konstruktion, Umgebungsbedingungen, Ausschreibung, Vertrag, Regelwerke, Vorbereitung, Systemaufbau, Ausführung, Prüfung und Dokumentation müssen zusammenpassen.
Ausgangspunkt
Die passende Lösung ergibt sich aus Untergrund, Beanspruchung, Schutz- oder Funktionsziel sowie den vertraglich und technisch geforderten Eigenschaften.
Bauteile gegen Feuchtigkeit, Medien, atmosphärische Einflüsse und weitere Beanspruchungen schützen.
Verschmutzungen, Rost, Zunder, Altbeschichtungen und ungeeignete Oberflächenzustände fachgerecht bearbeiten.
Systeme für Schutz, Funktion, Beständigkeit und optische Anforderungen auswählen und aufeinander abstimmen.
Untergrund, Umgebungsbedingungen, Schichtaufbau und Ausführungsqualität nachvollziehbar prüfen und dokumentieren.
Anwendungen
Je nach Bauteil, Branche, Umgebung und Nutzungsdauer unterscheiden sich Anforderungen an Konstruktion, Vorbereitung, Systemaufbau und Prüfung.
Korrosionsschutz und Beschichtung von Konstruktionen, Blechen, Profilen und Verbindungselementen.
Schutz technischer Bauteile unter mechanischer, thermischer oder chemischer Beanspruchung.
Vorbereitung, Reparatur und Wiederherstellung beanspruchter oder geschädigter Oberflächen.
Schutz, Reparatur und Aufarbeitung von Fahrzeugen, Maschinen und Anbaukomponenten.
Oberflächenarbeiten unter wechselnden Klima-, Zugangs- und Umgebungsbedingungen.
Anwendungen mit definierten Anforderungen an Untergrund, Schichtaufbau, Prüfung, Abnahme und Dokumentation.
Konstruktion
Korrosionsschutz und Oberflächenbehandlung werden bereits durch die Bauteilgeometrie beeinflusst. Schwer zugängliche Bereiche, Kanten, Spalte und Wasseransammlungen können die Ausführung erschweren und die Schutzwirkung reduzieren.
Technische Anforderungen
Ausschreibung & Vertrag
Anforderungen an Oberflächen können aus Ausschreibung, Leistungsverzeichnis, Zeichnungen, Beschichtungsspezifikation, Vertrag und Regelwerken gleichzeitig entstehen. Diese Vorgaben sollten vor Beginn der Arbeiten technisch abgeglichen werden.
Untergrund, Vorbereitung, Schutzsystem, Schichtaufbau, Prüfungen, Abnahme und Dokumentation technisch einordnen.
Technische Vertragsanforderungen, Zeichnungen und Spezifikationen auf Vollständigkeit, Widersprüche und Umsetzbarkeit prüfen.
Für Bauteil, Beschichtungssystem, Branche und Projekt relevante Regelwerke identifizieren und den anzuwendenden Stand projektbezogen prüfen.
Materialsystem, Anzahl der Schichten, Sollschichtdicken, Farbton, Überarbeitungsintervalle und Verträglichkeiten eindeutig festlegen.
Prüfverfahren, Prüfumfang, Grenzwerte, Dokumentationspflichten und Abnahmekriterien vor der Ausführung festlegen.
Materialdaten, Klimaaufzeichnungen, Prüfprotokolle, Freigaben und weitere geforderte Nachweise projektbezogen definieren.
Lösungsweg
Produkte und Leistungen werden erst dann sinnvoll ausgewählt, wenn Anforderungen, Untergrund, Konstruktion und Einsatzbedingungen ausreichend klar sind.
Ausschreibung, Vertrag, Spezifikation, Zeichnungen, Einsatzbedingungen und gewünschte Schutz- oder Funktionseigenschaften erfassen.
Unklare oder widersprüchliche Anforderungen sollten vor Beginn der Oberflächenarbeiten geklärt werden.
Werkstoff, Oberflächenzustand, Kanten, Spalte, Zugänglichkeit und mögliche Korrosionsstellen technisch einordnen.
Die Konstruktion beeinflusst, ob Vorbereitung, Beschichtung und Prüfung überhaupt fachgerecht möglich sind.
Reinigen, Entrosten, Strahlen, Schleifen, Entfetten oder andere geeignete Verfahren als Grundlage für den vorgesehenen Systemaufbau festlegen.
Typische Themen: Reinheit, Rauheit, Staub, lösliche Verunreinigungen und Altbeschichtungen.
Beschichtungs- oder Veredelungssystem passend zu Untergrund, Beanspruchung, Schutzdauer und technischen Anforderungen bestimmen.
Herstellerangaben, Systemverträglichkeiten und Verarbeitungsvorgaben sind dabei zu berücksichtigen.
Umgebungsbedingungen, Verarbeitung, Trocknung, Überarbeitungsintervalle und Schichtaufbau während der Ausführung überwachen.
Reproduzierbare Qualität entsteht durch kontrollierte Bedingungen und nachvollziehbare Prozessführung.
Geforderte Prüfungen durchführen, Ergebnisse dokumentieren und Abnahmekriterien projektbezogen nachweisen.
Allgemeine Produktinformationen ersetzen keine erforderliche Spezifikations-, Hersteller-, Vertrags- oder Normprüfung.
Passende Bereiche
Wenn die Aufgabe eingeordnet ist, kann der nächste Schritt gezielt zu passenden Produkten, Prüfmitteln oder technischer Unterstützung führen.
Fachwissen
Eine dauerhafte Oberflächenlösung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Konstruktion, Untergrund, Vorbereitung, Beschichtungs- oder Veredelungssystem, Umgebungsbedingungen, Ausführung, Prüfung und Dokumentation. Ausschreibungs- und Vertragsanforderungen sowie relevante Regelwerke gehören deshalb ebenso zur technischen Bewertung wie Produkte und Prüfmittel. Allgemeine Produkt- und Fachinformationen ersetzen keine projektbezogene Spezifikations-, Hersteller-, Vertrags- oder Normprüfung.
Technische Unterstützung
Beschreiben Sie Bauteil, Werkstoff, vorhandenen Oberflächenzustand, Einsatzbedingungen, gewünschte Schutzdauer sowie vorhandene Ausschreibungs-, Vertrags- oder Spezifikationsanforderungen.